Hitze in der Stadt
Wie kannst du Tieren bei der Hitze helfen
Stand 16.08.24 - 10:52 Uhr
An diesen unglaublich heißen Sommertagen fragt sich jeder: Was machen, um uns abzukühlen? Aber es geht nicht nur uns so. Gerade die Wildtiere sind dieser Hitze hilflos ausgesetzt. Wie du helfen kannst, erfährst du, hier.
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Schwitzen wie die Sau – Trinken wie die Finken
Tiere leiden massiv unter Wassermangel bei hohen Temperaturen. Das liegt einmal daran, dass es weniger Pfützen gibt, weil die durch die hohen Temperaturen verdunsten. Allgemein finden vor allem Bodentiere, wie zum Beispiel Igel in den Städten immer seltener Trinkwasser.
Deswegen am besten einfach im Garten oder auf dem Balkon eine kleine Wasserschale platzieren, durch die sich die Tiere erfrischen können. Hier unbedingt drauf achten, dass das Wasser im Schatten steht und die Schale auch am besten täglich mit Spüli reinigen, weil sich sonst Bakterien sammeln können.
So eine Trinkwasserschale zieht aber auch die ganz kleinen Gartenbewohner an. Auch Insekten brauchen Trinkwasser, laufen bei so einer Schale jedoch in Gefahr zu ertrinken. Um das zu verhindern, am besten Moos, Steine oder kleine Hölzer in das Wasser legen und so eine Insekten-Rettungsinsel zu bauen.
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Wer hüpft nicht gerne in erfrischendes Wasser, wenn es mal wieder zu heiß wird. So geht es auch unseren gefiederten Gartenbewohnern. Dafür einfach in der Nähe eines Baumes eine etwas größere Schale mit Wasser platzieren. Dann kommen schon bald alle Vögel aus der Nachbarschaft für den Badespaß vorbei.
Jetzt weißt du schon, wie du den Gartenbewohner den Alltag etwas abkühlen kannst. Nicht zu vergessen sind aber auch die tierischen Hausbewohner. Eigentlich auch bei tiefen Temperaturen selbstverständlich, aber achte gerade bei dieser Hitze darauf, die Näpfe und Futterschalen regelmäßig zu reinigen. Bei so hohen Temperaturen verdirbt das Essen sehr schnell. Zusätzlich sollte auch immer ausreichend Wasser im Haus zur Verfügung stehen.
Ein weiterer Tipp ist, nasse Handtücher oder eingewickelte Kühlakkus in den Schlafplätzen zu platzieren. Das Wasser der Handtücher verdunstet und kühlt die Tiere ab. Es gibt sogar Gadgets wie Kühlwesten oder Kühlhalstücher, die helfen die Hitze auszuhalten.
Bei diesem Eis sag ich Wau! Rezepte für Hunde-Eis
Genau wie wir Menschen freuen sich auch Hunde über ein leckeres Eis. Für die Fellnasen kann man das sogar ganz simpel selber machen. Einfach etwas Joghurt, Quark oder Hüttenkäse, den man auch mit etwas Honig versüßen kann in einem leeren Joghurtbecher oder in einer Eiswürfelform einfrieren. Wahlweise kann man auch verschiedene Obstsorten oder die liebsten Leckerlies darunter mischen.
Eine andere Variante ist, Hundeleberwurst oder auch wieder die liebsten Leckereien in etwas Fleischbrühe einfach im Napf einfrieren. Das große Schlecken kann beginnen. Neben einer Abkühlung bekommen die Vierbeiner so auch noch eine Beschäftigung.
Woran du erkennst, dass ein Tier überhitzt und du direkt reagieren kannst, hier ein paar Symptome:
- rote, oft klebrige Schleimhäute
- starkes Hecheln und Sabbern
- die Haut fühlt sich warm/heiß an und schnelle Atmung
- Nicht fressen wollen und lustlos
- Hunde können erbrechen
- Vögel sitzen mit gespreizten Federn und offenem Schnabel
Falls das Tier ein oder mehrere Symptome zeigen sollte, kann man direkt handeln. Dafür immer wieder vor allem Kopf, Ohren, Hals und die Beine mit lauwarmen Wasser befeuchten. Dazu kann man auch Handtücher, die ebenfalls in lauwarmes Wasser getränkt sind, auf die Tiere legen und ihnen immer wieder kleine Mengen, auch wieder lauwarmes Wasser geben.
Sollte es schlimmer werden, aber unbedingt den Tierarzt aufsuchen.
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